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Project Description

Java-unterstützte Produktentwicklung

Projektumfeld

Projektumfeld1928 gründete der Feintäschner Martin Picard im hessischen Obertshausen mit seinen beiden Söhnen die Firma PICARD. Die erste Lederwaren-Musterkollektion, die noch auf Fahrradgepäckträgern Platz fand, legte den Grundstein für eine beispielhafte Erfolgsgeschichte: Mit Tradition und dem Markenversprechen, erstklassige Produkte zu günstigen Preisen anzubieten, konnte das Familienunternehmen seine Marktanteile kontinuierlich ausbauen. Heute sorgen vier Taschenkollektionen jährlich dafür, dass PICARD zu einem festen Bestandteil der internationalen Modeszene geworden ist.Mit erweiterten Produktionsstandorten in Tunesien, Bangladesh und China sowie einem im Vergleich zu früher schnelleren Wechsel der Kollektionen war es an der Zeit, auf Veränderungen im Markt zu reagieren und die Abwicklung bestehender Prozesse innerhalb der Produktentwicklung neu zu überdenken.

Anforderungen & Ziele

Auf dem Weg zur kompletten Umstellung der Prozesse war die Erneuerung des Kalkulationsprozesses ein Hauptanliegen, da alle Einzelschritte zur Vorbereitung der Produktkalkulation bisher manuell auf Papier erfolgten. Dabei wurden die anfallenden Kosten aus den Produktionsländern wie für Reißverschlüsse, Nieten, Garn und Verpackung handschriftlich in Kalkulationsbögen eingetragen und in der PICARD Zentrale an den nächsten am Gesamtprozess beteiligten Mitarbeiter weitergereicht.  Waren alle Informationen zusammengetragen, wurden diese in ein Synon-basiertes RPG Programm auf IBM iSeries eingegeben, wo die eigentliche Kalkulation erfolgte.

„Jede nachträgliche Änderung an Design oder Material startete den manuellen Gesamtprozess mit anschließender Eingabe in das System von vorne“, beschreibt Torsten Gottschalk, IT-Leiter bei PICARD, die frühere Situation. „Die Möglichkeiten zur Erstellung von Vorkalkulationen waren sehr eingeschränkt und der alte Prozess war auch nicht besonders effizient und anwenderfreundlich.“ So bestand mit jeder Änderung auch die Gefahr, dass Mitarbeiter nicht informiert waren und auf Basis falscher Informationen kalkulierten.Darüber hinaus konnten keine Produktgrafiken in das RPG Kalkulationsprogramm integriert werden.

Umsetzung

Mit Unterstützung der IT-Beratung UBL Informationssysteme wurde ein Konzept erstellt, das die Neuprogrammierung der Produktkalkulation auf Basis von Java-Technologie in mehreren Teilabschnitten vorsah. So erfolgte zunächst die Neuprogrammierung des Kalkulationsmoduls als Java-Swing-Anwendung. Erst nach der erfolgreichen Implementierung des neuen Kalkulationstools wurden weitere Arbeitsschritte der Produktentwicklung nach und nach EDV-gestützt umgesetzt und mit Workflows für Freigabeprozesse und Preisberechnungen verknüpft.

Projektergebnis

Dank Java-Technologie können heute Formelschemata und Kalkulationsformulare für die einzelnen Produktionsländer angelegt werden, die jederzeit dynamisch und flexibel anpassbar sind. Darüber hinaus dokumentiert die neu eingeführte Versionierung jede Änderung an Dokumenten, was sicherstellt, dass jeder Mitarbeiter nachvollziehen kann, was wann geändert wurde, und dass an der jeweils aktuellen Version gearbeitet wird.Durch die Umsetzung des Gesamtprojekts in Teilabschnitten war der Aufwand für die einzelnen Meilensteine leichter abzuschätzen. So konnte man bei PICARD die für das Kalkulationstool veranschlagten 50-60 Manntage nachvollziehen und hatte jederzeit  Überblick über den Kosten- und Projektverlauf.  “Die modulare Vorgehensweise hat für uns Transparenz in das Gesamtprojekt gebracht“, lautet daher auch das Resümee von Torsten Gottschalk, der neben der sofortigen Nutzbarkeit der Module auch die schrittweise Heranführung der Mitarbeiter an die neue Lösung und deren Akzeptanz lobt.

Logo Heurich GmbH & Co KG

Unternehmen: PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG
Branche: Textil, Lederwaren
Sitz: Obertshausen
Gründung: 1928
Internet: www.picard-lederwaren.de

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Ortwin Schneider, Director UBL Software Solutions & Services

Jürgen Maier
Prokurist, Vertriebsleiter

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